Grundsatzerklärung

Qualitäts-, Arbeitssicherheits-, Gesundheits-, Energie- und Umweltpolitik
Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung

Als traditioneller Hersteller von Kabeln, Leitungen und Kunststoffprodukten fühlen wir uns dem systematischen Qualitätsmanagement, der Arbeitssicherheit, dem Umweltschutz, einem nachhaltigen Energiemanagement und dem Gesundheitsschutz als einzelne Elemente eines ganzheitlichen integrierten Managementsystems aus Überzeugung verpflichtet.

Grundlage dabei sind die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2008 - mit ihren Hauptprozessen: Verantwortung der Leitung, Management von Ressourcen, Messung, Analyse und Verbesserung sowie Produktrealisierung. Bei deren Umsetzung haben wir die Inhalte dieser internationalen Norm ebenso berücksichtigt, wie die darüber hinausgehenden Forderungen der DIN EN ISO 14001:2004, der Norm für Energiemanagementsysteme DIN EN ISO 50001:2011, des Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystems (OHSAS 18001:2006), und des Qualitätsmanagements des Kerntechnischen Ausschusses KTA 1401:1996. All diese Forderungen werden an den entsprechenden Schnittstellen implementiert. Synergieeffekte werden dabei konsequent genutzt.

Unser IMS - Handbuch inklusive aller Verfahrensanweisungen beschreibt das integrierte Managementsystem unseres Unternehmens und bildet die Grundstruktur, die für alle Mitarbeiter uneingeschränkt verbindlich ist.

Qualität, Energiemanagement, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Sicherheit lebt durch das Engagement unserer Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, zur Realisierung unserer  Unternehmensziele  ihren Anteil beizutragen. Darüber hinaus ist es ihre Pflicht, an der kontinuierlichen Verbesserung des Integrierten Managementsystems und somit an der unternehmensweiten Optimierung aller Abläufe aktiv mitzuarbeiten.  Wir sehen uns deshalb verpflichtet, alle unsere Mitarbeiter im Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, beim schonenden Umgang mit Energieressourcen und im Bereich Qualität kompetent auszubilden und zu motivieren und ihnen das nötige Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Dabei werden Vorschläge zu Verbesserungen für das IMS immer mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit behandelt.

Qualität, Energiemanagement, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Sicherheit umfasst bei uns den gesamten Produktentstehungs-  und -Lebenszyklus

Bei der Herstellung unserer Produkte ist der Schwerpunkt unserer Umweltschutzarbeit die Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch sowie die Vermeidung bzw. Minimierung von Abfällen, Abwasser, schädlichen Emissionen und Gefahrstoffen. Wir erhöhen die Arbeitssicherheit durch Erkennen und Beseitigen potenzieller Gefahrenquellen für Mensch und Umwelt. Die arbeitsgerechte Gestaltung von Prozessen führt in der Regel  auch zu einer höheren Umweltverträglichkeit. Wir entwickeln unsere Produkte und Prozesse darüber hinaus nach dem neuesten Stand der Technik unter Berücksichtigung der Lebensdauer und der umweltverträglichen Entsorgung. In Zusammenarbeit mit den Behörden treffen wir Vorkehrungen zur Vermeidung von umweltbelastenden Unfällen.

Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung

Die Bayka bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit weltweit (international meist als „CSR“ (1) bezeichnet), Dieser „Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung“ wurde zusammen mit dem ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. entwickelt und abgestimmt und ist Ausdruck der gemeinschaftlichen Wertebasis des ZVEI, wie sie in der Vision und Mission des ZVEI definiert und insbesondere im Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft festgehalten ist.

Wir orientieren uns an den Anforderungen unserer Kunden und der Öffentlichkeit

Die Qualität unserer Arbeit und unserer Produkte, unseres Energiemanagements, Umwelt- und Sicherheitsschutz ist die Grundvoraussetzung für Unternehmenserfolg, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung der Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter. Wir sehen es daher als entscheidende Aufgabe an, unseren Kunden Produkte zu liefern, die den gewünschten Kriterien gerecht werden, wie:

  • Funktionserfüllung
  • Lieferzeit
  • Service

unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte, wie:

  • Ressourcenschonung und Optimierung unseres Materialeinsatzes
  • umweltverträgliche und energiesparende Produktionsverfahren
  • Wiederverwertbarkeit.

Unter Kunden verstehen wir dabei nicht nur externe Kunden, sondern auch die Beziehungen innerhalb des Unternehmens im Sinne einer Kunden-Lieferantenbeziehung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind die stetige Verbesserung

  • aller Abläufe
  • der Qualität der Produkte und des Arbeitsumfeldes
  • des Energieeinsatzes
  • des Qualitätsmanagements

die wesentlichen Bestandteile unserer Unternehmenspolitik.

Verantwortung für Qualität, Energiemanagement, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Sicherheit ist Aufgabe der Geschäftsleitung

Die Verantwortung ist der Geschäftsleitung eindeutig zugeordnet. Die Leistungsfähigkeit unseres IMS wird stetig weiterentwickelt und im Rahmen von Audits einer neutralen Begutachtung unterworfen.
Wir sorgen dafür, dass im ständigen Kontakt zu den Behörden die geltenden Vorschriften und - Gesetze eingehalten werden. Relevante Fragen der Öffentlichkeit beantworten wir gerne.

Die Geschäftsleitung sieht es weiterhin als eine ihrer wesentlichen Pflichten an:

  • das Qualitätsbewusstsein sowie das „Wir-Gefühl“ aller Mitarbeiter zu fördern und zu erhöhen
  • die Umsetzung dieser IMS - Politik sicherzustellen
  • sich von der wirkungsvollen Umsetzung zu überzeugen und sie zu dokumentieren.

Als zertifiziertes Unternehmen nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 un DIN EN ISO 50001 stellen wir dieses durch interne, sowie externe Audits sicher. Externe Audits werden durch Zertifizierungsinstitute und durch unsere Kunden aus dem In- und Ausland, wie beispielsweise die Deutsche Telekom AG, Deutsche Bahn AG, RWE, usw. durchgeführt.

 

(1)    CSR = Corporate Social Responsibility


Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung

Präambel
Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. und seine Mitgliedsunternehmen bekennen sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit weltweit (international meist als „CSR“ (1) bezeichnet). Dieser „ZVEI-Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung“ (nachfolgend „CoC“ genannt) hält als Branchenleitfaden fest, was dies insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Transparenz, vertrauensvoller Zusammenarbeit und Dialog bedeutet.
Die Inhalte dieses CoC, die vom ZVEI zusammen mit Mitgliedsunternehmen entwickelt und abgestimmt wurden, sind Ausdruck der gemeinschaftlichen Wertebasis des ZVEI, wie sie in der Vision und Mission des ZVEI definiert und insbesondere im Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft festgehalten sind.
Die Anwendung dieses CoC wird den Mitgliedsunternehmen vom ZVEI empfohlen. Er ist als Selbstverpflichtung konzipiert, die von den Mitgliedsunternehmen unterzeichnet werden kann. Mit der Bereitstellung dieses CoC unterstützt der ZVEI sie dabei, auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in einem globalen Markt zu reagieren und sich den Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu stellen, die aus der zunehmend vernetzten Zusammenarbeit in den Wertschöpfungsketten folgen.

1. Grundverständnis über gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung
Diesem CoC liegt ein gemeinsames Grundverständnis gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung zugrunde. Dies bedeutet für das unterzeichnende Unternehmen, dass es Verantwortung übernimmt, indem es die Folgen seiner unternehmerischen Entscheidungen und Handlungen in ökonomischer, technologischer wie auch in sozialer und ökologischer Hinsicht bedenkt und einen angemessenen Interessenausgleich herbeiführt. Das unterzeichnende Unternehmen trägt im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume freiwillig zum Wohle und zur nachhaltigen Entwicklung der globalen Gesellschaft an den Standorten bei, an denen es tätig
ist. Es orientiert sich dabei an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität und Rechtschaffenheit und am Respekt vor der Menschenwürde.

2. Geltungsbereich
2.1 Dieser CoC gilt für alle Niederlassungen und Geschäftseinheiten des unterzeichnenden Unternehmens weltweit.
2.2 Das unterzeichnende Unternehmen verpflichtet sich, die Einhaltung der Inhalte dieses CoC auch bei seinen Lieferanten und in der weiteren Wertschöpfungskette im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume zu fördern.

3. Eckpunkte gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung
Das unterzeichnende Unternehmen wirkt aktiv darauf hin, dass die im Folgenden genannten Werte und Grundsätze nachhaltig beachtet und eingehalten werden.

3.1 Einhaltung der Gesetze
Das unterzeichnende Unternehmen hält die geltenden Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften der Länder ein, in denen es tätig ist. Bei Ländern mit schwachem institutionellem Rahmen prüft es sorgfältig, welche gute Unternehmenspraxis aus dem eigenen Heimatland für verantwortungsvolle Unternehmensführung unterstützend angewandt werden sollte.

3.2 Integrität und Organizational Governance

3.2.1 Das unterzeichnende Unternehmen orientiert sein Handeln an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität, Rechtschaffenheit, Respekt vor der Menschenwürde, Offenheit und Nichtdiskriminierung von Religion, Weltanschauung,
Geschlecht und Ethnik.

3.2.2 Das unterzeichnende Unternehmen lehnt Korruption und Bestechung im Sinne der entsprechenden UN-Konvention (2) ab. Es fördert auf geeignete Weise Transparenz, integres Handeln und verantwortliche Führung und Kontrolle im Unternehmen.

3.2.3 Das unterzeichnende Unternehmen verfolgt saubere und anerkannte Geschäftspraktiken und einen fairen Wettbewerb. Im Wettbewerb richtet es sich an professionellem Verhalten und qualitätsgerechter Arbeit aus. Mit den Aufsichtsbehörden pflegt es einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Umgang. Es hält sich zudem an die Vorgaben des „Leitfadens für unsere Verbandsarbeit – Hinweise für ein kartellrechtskonformes Handeln im ZVEI“.

3.3 Verbraucherinteressen
Soweit Verbraucherinteressen betroffen sind, hält sich das unterzeichnende Unternehmen an verbraucherschützende Vorschriften sowie an angemessene Vertriebs-, Marketing- und Informationspraktiken. Besonders schutzbedürftige Gruppen (z.B. Jugendschutz) genießen besondere Aufmerksamkeit.

3.4 Kommunikation
Das unterzeichnende Unternehmen kommuniziert offen und dialogorientiert über die Anforderungen dieses CoC und über dessen Umsetzung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und anderen Interessens- und Anspruchsgruppen. Alle Dokumente und Unterlagen werden pflichtgemäß erstellt, nicht unlauter verändert oder vernichtet und sachgerecht aufbewahrt. Betriebsgeheimnisse und Geschäftsinformationen der Partner werden sensibel und vertraulich behandelt.

3.5 Menschenrechte
Das unterzeichnende Unternehmen setzt sich für die Förderung der Menschenrechte ein. Es hält die Menschenrechte gemäß der UN-Menschenrechtscharta (3) ein, insbesondere die nachfolgend genannten:

3.5.1 Privatsphäre
Schutz der Privatsphäre.

3.5.2 Gesundheit und Sicherheit
Wahrung von Gesundheit und Arbeitssicherheit, insbesondere Gewährleistung eines sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsumfeldes, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.

3.5.3 Belästigung
Schutz der Mitarbeiter vor körperlicher Bestrafung und vor physischer, sexueller, psychischer oder verbaler Belästigung oder Missbrauch.

3.5.4 Meinungsfreiheit
Schutz und Gewährung des Rechts auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung.

3.6 Arbeitsbedingungen
Das unterzeichnende Unternehmen hält die folgenden Kernarbeitsnormen der ILO (4) ein:

3.6.1 Kinderarbeit
Das Verbot von Kinderarbeit, d. h. der Beschäftigung von Personen jünger als 15 Jahre, sofern die örtlichen Rechtsvorschriften keine höheren Altersgrenzen festlegen und sofern keine Ausnahmen zulässig sind. (5)

3.6.2 Zwangsarbeit
Das Verbot von Zwangsarbeit jeglicher Art. (6)

3.6.3 Entlohnung
Die Arbeitsnormen hinsichtlich der Vergütung, insbesondere hinsichtlich des Vergütungsniveaus gemäß den geltenden Gesetzen und Bestimmungen. (7)

3.6.4 Arbeitnehmerrechte
Die Respektierung des Rechts der Arbeitnehmer auf Koalitionsfreiheit, Versammlungsfreiheit sowie auf Kollektiv- und Tarifverhandlungen, soweit dies in dem jeweiligen Land rechtlich zulässig und möglich ist. (8)3.6.5 Diskriminierungsverbot
Diskriminierungsfreie Behandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (9)

3.7 Arbeitszeit
Das unterzeichnende Unternehmen hält die Arbeitsnormen hinsichtlich der höchst zulässigen Arbeitszeit ein.

3.8 Umweltschutz
Das unterzeichnende Unternehmen erfüllt die Bestimmungen und Standards zum Umweltschutz, die seine jeweiligen Betriebe betreffen,
und handelt an allen Standorten umweltbewusst. Es geht ferner verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um gemäß den Grundsätzen der Rio-Deklaration. (10)

3.9 Bürgerschaftliches Engagement
Das unterzeichnende Unternehmen trägt zur gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung des Landes und der Region bei, in der es tätig ist und fördert entsprechende freiwillige Aktivitäten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

4. Umsetzung und Durchsetzung
Das unterzeichnende Unternehmen unternimmt alle geeigneten und zumutbaren Anstrengungen, die in diesem CoC beschriebenen Grundsätze und Werte kontinuierlich umzusetzen und anzuwenden. Vertragspartnern soll auf Verlangen und im Rahmen von Reziprozität über die wesentlichen Maßnahmen berichtet werden, so dass nachvollziehbar wird, wie deren Einhaltung grundsätzlich
gewährleistet wird. Ein Anspruch auf die Weitergabe von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, auf den Wettbewerb bezogene oder sonst schützenswerter Informationen besteht nicht.

(1) CSR = Corporate Social Responsibility
(2) Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption von 2003, in Kraft seit 2005
(3) Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, UN-Resolution 217 A (III) von 1948
(4) ILO = International Labour Organization = Internationale Arbeitsorganisation
(5) ILO-Konvention Nr. 138 von 1973 und ILO-Konvention Nr. 182 von 1999
(6) ILO-Konvention Nr. 29 von 1930 und ILO-Konvention Nr. 105 von 1957
(7) ILO-Konvention Nr. 100 von 1951
(8) ILO-Konvention Nr. 87 von 1948 und ILO-Konvention Nr. 98 von 1949
(9) ILO-Konvention Nr. 111 von 1958
(10) Die 27 Grundsätze der „Rio Declaration on Environment and Development“ von 1992 als Ergebnis der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro